CfP AKKU-Nachwuchsworkshop 2019

Call for Papers


VI. AKKU-Nachwuchsworkshop, 2019, Mainz


Der AKKU-Nachwuchsworkshop (Arbeitskreis für Kritische Unternehmensgeschichte e.V.) findet dieses Jahr zum sechsten Mal in Verbindung mit der AKKU-Jahrestagung in Mainz statt. Er richtet sich gezielt an fortgeschrittene Studierende, Doktorand*innen und PostDocs im Bereich der Wirtschafts-, Industrie- und Unternehmensgeschichte, um im Workshop-Format möglichst praxisnah ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Themen, Fragestellungen und Probleme zu diskutieren.
Dazu wird in diesem Jahr speziell der Austausch über Anforderungen, Chancen und Grenzen theoretischer Ansätze im Promotionsprozess (von der Projekt-Konzeptualisierung bis zur Überarbeitung der Druckvorlage) in den Mittelpunkt gerückt. Dabei stehen weniger die Theorien selbst, als vielmehr ihr anwendungspraktischer Umgang in der wissenschaftlichen Arbeit im Fokus. Der Workshop soll als Raum dienen, um aus unterschiedlichen institutionellen und inhaltlichen Kontexten die Herausforderungen theoretisch-methodischer Anforderungen gemeinsam zu reflektieren. Traditionell werden am ersten Tag die individuellen Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert, während wir am zweiten Tag intensiv in den Austausch über unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen zur praktischen Anwendung theoretischer Modelle und methodischer Ansätze im Promotionsprozess treten möchten. Dafür haben wir Expert*innen aus unserem Fach für einen Impulsvortrag und ein offenes Podium gewinnen können, um mit uns dieses neue Format zu erproben.


Der 1989 gegründete Arbeitskreis für Kritische Unternehmens- und Industriegeschichte (AKKU) ist ein Netzwerk von Wissenschaftler*innen und Student*innen, die sich inner- und außerhalb der Universitäten für Unternehmensgeschichte interessieren. In Verbindung mit dem AKKU-Ziel, eine Plattform für Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen zu bieten und Diskussionsräume zu schaffen, möchten wir mit der diesjährigen thematischen Ausrichtung nicht nur den Stand der aktuellen Unternehmensgeschichte reflektieren, sondern im Nachwuchsbereich theoretische Chancen, Grenzen und Praxisbeispiele einer kritischen und innovativen Unternehmensgeschichte ausloten.


Für die Vorstellung eigener Forschungsprojekte bitten wir um ein kurzes Paper zu Euch und zu Euren Themen (max. 1 Seite) bis zum 15.10.2019 (sbarren@uni-goettingen.de). Nach Annahme könnt ihr Euer Projekt auf dem Workshop in einem Kurzvortrag (max. 20 Minuten) vorstellen und ausgewählte Aspekte zur Diskussion stellen. Reise- oder Übernachtungskosten können voraussichtlich zum Teil übernommen werden, falls Euch keine Finanzierung, etwa über Projektmittel, Stipendium o.ä. zur Verfügung steht. Wir werden zudem einige günstige Zimmer vorreservieren. Eine Teilnahme am Workshop ist natürlich auch ohne eigenen Vortrag möglich. (Kontakt: sbarren@uni-goettingen.de). Anmeldungen sind hierzu bis zum 1. November 2019 möglich. Der Workshop wird im Vorfeld der ebenfalls an der Universität Mainz stattfindenden Jahrestagung des AKKU „Zwischen Image und Aufklärung. Public Relations, Wirtschaftsjournalismus und Unternehmen im Deutschland des 20. Jahrhunderts“ stattfinden, so dass sich die Teilnahme der Workshopteilnehmer*innen an der AKKU-Jahrestagung 2019 im Anschluss anbietet.

 

14. November 14.00-14.30 Ankommen und get-together (Stehkaffee)
14.30-16.00 Vorstellung der Teilnehmenden und ihrer Promotionsprojekte I
16.00-17.30 Vorstellung der Promotionsprojekte II
17.30-18.30 Vorstellung der Promotionsprojekte III
ab 19.30 Gemeinsames Abendessen


15. November 09.00-12.00 Impulsvortrag und Offenes Podium:
„Chancen und Grenzen von Theorie und Methoden. Forschung in der Unternehmensgeschichte“
(u.a. mit PD Dr. Ingo Köhler, Dr. Ute Engelen, Dr. Christian Marx, Dr. Martin Lutz)

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Datum: 
14.11.19 to 15.11.19